Stotterer-Selbsthilfe Dortmund
Die Stotterer-Selbsthilfe im Ruhrpott    seit 2008

 

KOMM UND BESUCH UNS!

Denn du wirst eine Bereicherung für uns sein.

Wir kommen aus verschiedenen Städten des Ruhrgebietes und außerhalb dessen und finden hier in Dortmund zusammen. Neben Dortmund auch aus Bochum, Witten, Lünen, Wuppertal, Münster und Bielefeld. Eingeladen sind Betroffene, Eltern stotternder Kinder, Angehörige, Freunde, Logopäden, Fachleute, Studenten und alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Wir treffen uns an jedem 2. und 4. Montag im Monat von 20:00 bis 22:00 in den Räumen der Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund im Rundschauhaus Ostenhellweg 42-48, 44135 Dortmund Eingang in der Moritzgasse. BeiSelbsthilfe-Kontaktstelle“ im 2.OG klingeln.

DAS BIETET DIE GEMEINSCHAFT

  • Offen über das Thema Stottern sprechen
  • Selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Stottern erlernen
  • Abbau von Sprechängsten (Desensibilisierung)
  • bereits erlernte Sprechtechniken üben
  • Alltagssituationen in der Praxis üben
  • Erfahrungsaustausch
  • sozialer Kontakt
  • Erfolgserlebnisse sammeln
  • über Therapien austauschen
  • Öffentlichkeitsarbeit


WAS IST STOTTERN?

Stottern ist eine Unterbrechung des Redeflusses durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen. In diesem Moment weiß der Stotternde genau, was er sagen möchte, er kann es jedoch nicht störungsfrei herausbringen. Stottern kann je nach Gefühlslage und Verfassung des betroffenen Menschen zwar schwanken, ist jedoch eine körperliche bedingte Sprechbehinderung. Häufig entwickeln Stotternde so genannte sekundäre Symptome (Begleitsymptome), wie auffällige Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur oder zusätzliche Körperbewegungen beim Sprechen. Häufig werden auch Ängste vor Sprechsituationen entwickelt. Betroffene reagieren auf das eigene Stottern oft mit einem Vermeidungsverhalten oder der Taktik des Verschleierns. Beim Erstgenannten wird das Sprechen an sich weitgehend gemieden, was bis zu einem totalen gesellschaftlichen Rückzug führen kann. Beim Verschleiern werden zum Beispiel Füllwörter genutzt, um das Stottern zu umgehen. Oftmals werden während des Sprechens auch blitzschnell „schwierige“ Wörter gegen andere Begriffe getauscht, damit der Gesprächspartner das Stottern nicht bemerkt.

Quelle: www.bvss.de