Willkommen auf den Seiten der

Stotterer- Selbsthilfegruppe Dortmund


Wir ziehen um!

Wir ziehen zum Jahresende in das alte » Rundschauhaus « am Ostenhellweg 42-48, 44135 Dortmund.
Der genaue Termin steht noch nicht fest. Weitere Infos folgen.

  • weiterhin gute Erreichbarkeit mit Bahn, U-Bahn (Stadtbahn) und Bus
  • es sollen zukünftig sogar eigene Parkplätze vorhanden sein

Unsere Räumlichkeiten bleiben barrierefrei


Komm und besuch uns!

Denn du wirst eine Bereicherung für uns sein.

Eingeladen sind Betroffene, Eltern stotternder Kinder, Angehörige, Freunde, Logopäden, Fachleute, Studenten und alle Interessierten.

Auch wenn wir uns in Dortmund treffen, kommen wir aus dem ganzen Ruhrgebiet. Derzeit aus Bochum, Witten und Hagen.

Wir treffen uns an jedem 2. und 4. Montag im Monat von 18:00 bis 20:00 Uhr in den Räumen der Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund, Friedensplatz 8, 44135 Dortmund.

 

An Gruppenabenden sind wir zwischen 4 bis 7 Personen. Bei Veranstaltungen wie z.B. unserer Weihnachtsfeier, können es 10 bis 15 Personen werden.

Vorteile einer Selbsthilfegruppe

  • Offen über das Thema Stottern sprechen
  • Selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Stottern erlernen
  • Abbau von Sprechängsten
  • bereits erlernete Sprechtechniken üben
  • Alltagssituationen in der Praxis üben
  • Erfahrungsaustausch
  • sozialer Kontakt
  • Erfolgserlebnisse sammeln
  • über Therapien austauschen
  • Öffentlichkeitsarbeit

Was ist Stottern?

Stottern ist eine Unterbrechung des Redeflusses durch auffällige Blockaden, Wiederholungen oder Dehnungen. In diesem Moment weiß der Stotternde genau, was er sagen möchte, er kann es jedoch nicht störungsfrei herausbringen. Stotternde entwickeln so genannte sekundäre Symptome, welche wohl das auffälligste am Stottern sind. Sekundäre Symptome sind zum Beispiel: Verkrampfungen der Gesichtsmuskulatur oder alle denkbaren Körperbewegungen beim Sprechen. Die Stärke dieser Symptome nimmt mit der Zeit weiter zu.

 

Zudem reagieren viele Stotternde auf das eigene Stottern mit einem Vermeidungsverhalten oder der Taktik des Verschleierns. Beim Vermeiden wird das Sprechen an sich weitgehend gemieden, was bis zu einem totalen gesellschaftlichen Rückzug führen kann. Beim Verschleiern werden zum Beispiel Füllwörter genutzt, um das Stottern zu umgehen. Oftmals werden während des Sprechens auch blitzschnell „schwierige“ Wörter gegen andere Begriffe getauscht, damit der Gesprächspartner das Stottern nicht bemerkt.

 

Stottern kann zwar je nach Gefühlslage und Verfassung des betroffenen Menschen schwanken, dennoch ist Stottern eine körperlich bedingte Sprechbehinderung - keine psychische Störung.

Quelle: www.bvss.de (Text beinhaltet vom Original abweichende Änderungen)


Die Gruppe wurde am 25.08.2008 auf Initiative der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.

durch Berthold Wauligmann gegründet. Siehe Artikel im Kieselstein Heft 1, 2009